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Studien und wissenschaftliche Arbeiten (nicht im Buchhandel)

Einzelne Mitglieder des Netzwerks präsentieren hier Studien und wissenschaftliche Arbeiten (z.B. Master- und Diplomarbeiten).  Es sind jedoch keine Empfehlungen des nla als Verein.

(Übernommen aus vorheriger Version der nla-Website)

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Schlussgedanke

Eine intensive, bereichernde und herausfordernde Zeit nimmt ein Ende. Zu Beginn
der Arbeit sah ich nur einen weiten Weg, undeutlich und völlig undefiniert, nicht gewiss
wohin er mich führen wird und nicht sicher, ob ich das Ende dieses Ziels mit
Erfolg erreichen könnte. Doch ich wagte mich auf den herausfordernden Weg und
sammelte Schritt für Schritt verschiedene kleine Steine. Jeder ist geprägt mit seiner
unverwechselbaren Farbe und seiner individuellen Form. Zusammen ergeben diese
Steine ein Mosaik. Ein Mosaik, das zusammengehört und welches mich bereichert.
Die Zeit auf diesem Weg raste förmlich an mir vorbei. Nach und nach verbesserte
sich die Sicht auf die eingeschlagene Richtung und sie nahm Formen und Farben an.
Nun halte ich in meiner Hand mein kleines Werk.
Die Zeit und die Erfahrungen in meinem zweiten Ausbildungspraktikum bereicherten
mich mit so vielen Themen, dass es Anfangs schwer war, mich für eins zu entscheiden.
Durch die vielen spannenden Diskussionen, die Auseinandersetzungen im Alltag
auf der Wohngruppe mit Kindern und Jugendlichen mit AD(H)S und die neue Erfahrung
mit dem lösungsorientierten Ansatz leiteten mich zu dieser Themenwahl.
Dank der spannenden Auseinandersetzung mit einer für mich unbekannten Methodik,
dem LoA, erweiterte ich meinen Erfahrungshorizont und bereicherte mein Leben
mit neuen Erkenntnissen. Im Praktikum durfte ich selber erleben, wie eine Institution
pionierhaft das lösungsorientierte Modell durch alle Hierarchieebenen anwendet und
im Herzen lebt.
Ich bin davon überzeugt, mit Hilfe der Methodik nach dem LoA den Kindern und Jugendlichen
eine Unterstützung und eine neue Sichtweise bieten zu können. Ein Zusammenleben
kann trotz vielen schwierigen Situationen auf einer Basis von Wertschätzung
und Akzeptanz stattfinden. Gerade Kinder und Jugendliche mit AD(H)S
brauchen Anerkennung und Bestätigung, dass sie so wie sie sind, okay sind.
Für meine weitere Berufszukunft kann ich mir sehr gut vorstellen, mit dem lösungsorientierten
Modell zu arbeiten. Die positive Sicht des Menschen und die ressourcenorientierte
Arbeitsweise decken sich mit meinen persönlichen Erwartungen an
den Beruf der Sozialpädagogik. Ein zentraler Leitgedanke des LoA wird mich jedenfalls
auf meinem weiteren Weg begleiten: „Wenn etwas funktioniert, mach mehr davon.
Wenn etwas nicht funktioniert, mach etwas anderes.“ (BAESCHLIN 2004, S. 38)

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