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LOA in der Psychotherapie

Therse Steiner

Lösungesorientierung in der Therapie

Die Psychiater Daniel Menta, David Sonderegger und Therese Steiner organisieren im Zeitraum vom 1995 bis 2005 regelmässige Workshops für Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen mit Steve de Shazer und Insoo Kim Berg. Dadurch wurde der Ansatz für die Psychotherapie in der deutschsprachigen Schweiz bekannt. In der Romandie waren es vor allem Luc Isebaert und Marie-Christine Cbié, die das LoA Gedankengut in die Psychotherapie einbrachten. Heute gibt es im loA Therapieausbildungen und Workshops z.B. im Wilob in Lenzburg, an der FH Nordwestschweiz Olten und am Cerfasy in Neuenburg.

Bei LoA suchen KlientIn und TherapeutIn gemeinsam Lösungsstrategien. Der Klient wird nicht behandelt, sondern mit der Unterstützung des Therapeuten findet er, was für ihn nützlich ist. Bei dieser Ko-konstruktion steht das spezifische Wissen der Klientin im Vordergrund. Die Therapeutin stellt dem Klienten die lösungsorientierte Kommunikation zur Verfügung und bei Bedarf ergänzend ihr Fachwissen. So werden die Ressourcen der Klienten von Anfang an genutzt, sie erleben sich als selbstwirksam und die Therapiedauer wird dadurch meist verkürzt.

Kinder und Jugendliche sprechen besonders gut auf loA an. Ihr Interesse gilt wie im LoA dem Hier und Jetzt, der Zukunft und den Veränderungen auf der Handlungsebene.

Aktuelle Literatur:

  • Lösungen (er)finden:  De Jong P.u. I.K. Berg (1998)
  • Das Werkstattbuch der lösungsorientierten Kurztherapie: Dortmund (modernes lernen)
  • Der Dreh. überraschende Wendungen und Lösungen in der Kurzzeittherapie: Steve de Shazar, Heidelberg (Carl Auer)
  • Mehr als ein Wunder, Lösungsfoussierte Kurzzeittherapie heute: de Shazer S., Dolan Y. (2008), Heidelberg (Carl Auer)