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Lesenswerte Bücher im Buchhandel

Im Buchhandel gibt es eine sehr grosse Vielfalt an Werken rund um die Lösungsorientierung. Die hier dokumentierte und fortlaufend ergänzte - kleine - Auswahl sind Empfehlungen einzelner Mitglieder des Netzwerks, keine Empfehlungen des nla als Verein.

Die Idee, man könne einander verstehen, beruht auf der Vorstellung, die besagt, dass die «richtige» Bedeutung einer Botschaft irgendwo vorhanden ist und nur gefunden werden muss. Diese Ansicht ist falsch. Die Theorie der Embodied Communication postuliert: Es gibt keine fixe Bedeutung einer Botschaft, die verstanden werden kann. Es gibt lediglich das gemeinsam erzeugte Gefühl der Einigung auf eine Sprachgestalt, die aber aus der Interaktion spontan und neu entsteht und die nicht von Anfang an vorhanden ist.

Die Psychologen Maja Storch und Wolfgang Tschacher liefern endlich eine neue Kommunikationstheorie, die dem Stand der modernen Forschung entspricht – und konkret umsetzbar ist. Die Autoren haben ein Buch geschrieben, das gut verstanden und das sofort im ganz normalen Alltag verwendet werden kann. Neben einem Teil zur Theorie der Embodied Communication bietet das neue Buch von Maja Storch und Wolfgang Tschacher einen ausführlichen Praxis- und Workshopteil. Lesende finden im Praxisteil eine Auswahl an Alltagssituationen, in denen kommunikative Fertigkeiten wünschenswert, ja gefordert sind. Die Methoden, die die Autoren vorschlagen, sind allesamt so angelegt, dass sie sich für das authentische und spontane Handeln in einer Live-Situation eignen. Am Ende dieses Buches haben die Autoren einen Workshopteil platziert, der sich an Personen richtet, die selber Kommunikationskurse geben und über einzelne Methoden vertiefende Information wünschen.

Inhaltsverzeichnis

  • Kapitel 1: Theortischer Rucksack
  • Kapitel 2: Von der Kanaltheorie zur Embodied Communication
  • Kapitel 3. Wenn negative Effekte auftauchen
  • Kapitel 4: Wenn ich jemanden etwas Gutes tun will
  • Kapitel 5: Workshop
  • Kapitel 6: Nachwort und Manifest

Daten zum Buch

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Kommentare

  • Der Begriff "enbodied" erinnert mich an "embodied cognition", wie sie von Evan Thompson in einem Interview in http://www.tricycle.com/interview/embodied-mind beschrieben wird:

    We criticized the view that the mind is made up of representations inside the head. The cognitive science version says that the mind is a computer—the representations are the software, and the brain is the hardware. Although cognitive scientists today don’t think the brain works the way a digital computer does, many of them, especially if they’re neuroscientists, still think the mind is something in the head or the brain. And this idea shows up in the neuroscience of meditation. But this idea is confused. It’s like saying that flight is inside the wings of a bird. The mind is relational. It’s a way of being in relation to the world.

    The alternative view we put forward is that cognition is a form of embodied action. “Embodied” means that the rest of the body, not just the brain, is crucial; “action” means that agency—the capacity to act in the world—is central. Cognition is an expression of our bodily agency.

    In the enactive approach, being human is a matter of inhabiting the human world of culture and shared bodily practices. Of course we need our brain to do this, but we also need that world to be in place in order for the human brain to develop properly. The brain is what philosophers call a necessary “enabling condition” for mind and meaning, while enculturation is a necessary enabling condition for the brain. What’s important is not just what is inside the brain but what the brain is inside of—the larger space of the body and culture. That is where we find mind and meaning.

    Wenn ich das lese:

    Es gibt keine fixe Bedeutung einer Botschaft, die verstanden werden kann. Es gibt lediglich das gemeinsam erzeugte Gefühl der Einigung auf eine Sprachgestalt, die aber aus der Interaktion spontan und neu entsteht und die nicht von Anfang an vorhanden ist.

    dann steht auch hier die Relationalität im Zentrum.

    Bestehen also zwischen "EMBODIED COMMUNICATION" und "embodied cognition" mehr Gemeinsamkeiten als bloss die Verwendung des Wortes "embodied"?

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